Nach einem langjährigen Entscheidungsprozess, verbunden mit vielzähligen Sitzungsterminen, Versammlungsterminen und Gemeinderatsitzungen, wurden am Freitag, den 14. August 2009, die notariellen Verträge zur Errichtung einer „Gemeinnützigen Freibad GmbH“ und einer „Campingplatz GmbH“ im Notariat, Dr. Wörner, in Kemnath unterzeichnet.
Auf dem Bild sind abgebildet von rechts:
1 Bürgermeister, Werner Nickl, Stadt Kemnath
2. Bürgermeister, Eberhard Besold, Gemeinde Immenreuth
Notar, Dr. Wörner, Kemnath
Geschäftsführer der beiden Gesellschaften mit beschränkter Haftung,
1.Bürgermeister, Peter Merkl, Gemeinde Immenreuth
1. Bürgermeister, Günter Kopp, Gemeinde Kulmain
1. Bürgermeister, Klaus Wagner, Gemeinde Kirchenpingarten
1. Bürgermeister, Manfred Porsch, Gemeinde Speichersdorf
Gegenstand der beiden Unternehmen ist die Förderung des Breitensports durch Umbau und Betrieb des Schwimmbades sowie Betrieb des Campingplatzes beim geplanten „Naturerlebnisbad im Kemnather Land“.
Die Gesellschaften werden Eigentümer der jeweiligen Grundstücksflächen, auf denen sich der Campingplatz und das Naturerlebnisbad befindet.
Nachdem dieses geplante, naturnahe Freizeitbad in Verbindung mit dem Campingplatz, dem großen Zeltlagerplatz und dem angrenzenden Naturschutzgebiet eine Freizeiteinrichtung mit besonderer Bedeutung für unsere Region darstellt und sicherlich die Lebensqualität sowie den Freizeitwert in unserer ländlichen Region verbessert, sind sich die fünf verbleibenden Gemeinden ihrer Aufgabe und Verantwortung bewusst, unter Wahrnehmung einer EU-Förderung in Höhe von 500.000 Euro, dieses naturnahe Freizeitbad (Gesamtkosten veranschlagt 2,388 Mio. Euro) zu realisieren.
Bedauerlicherweise hat die Stadt Neustadt am Kulm, die Gemeinde Kastl und kürzlich auch die Marktgemeinde Weidenberg beschlossen, sich nicht an dem Neubau eines naturnahen Freizeitbades in Immenreuth kostenmäßig zu beteiligen. Infolge dieser Tatsachen mussten die verbleibenden Gemeinden ihren kostenmäßigen Anteil an der Investition und an den Betriebskosten erhöhen.
Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass an Stelle des maroden Kunstbades das geplante, naturnahe Freizeitbad eine besondere Attraktion für unseren Raum darstellt und die Attraktivität dieses Bades in erheblicher Weise gesteigert wird.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass seit dem Jahr 1998 über die Sanierung des bestehenden, maroden Kunstbades in Immenreuth und seit etwa 12 Monaten an der Realisierung eines
naturnahen Freizeitbades, unter in Aussichtstellung von europäischen Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro, erörtert wird.